Einbau von Photovoltaikanlagen

Photovoltaikanlage Gebäude A, Stadtwerke Baden-Baden

Mittels sogenannter Solarmodule (Photovoltaik) kann die Energie der Sonne in Strom umgewandelt werden.
Der Aufbau solcher Photovoltaikanlagen erfolgt in der Regel mit einer geeigneten Mechanik auf Dachflächen. Der dort gewonnene Strom kann im Bereich von elektrischen Versorgungsnetzen mittels Umwandlung (Wechselrichter) und Schutzeinrichtungen direkt ins Netz der Stadtwerke eingespeist (Volleinspeisung) oder selbst genutzt (Überschusseinspeisung) werden.

Das Erneuerbarer Energien Gesetz (EEG) regelt die Vergütung des in das Stromnetz eingespeisten Stromes. Für Strom aus Photovoltaik ist die Vergütung abhängig vom Monat der Inbetriebnahme, der Anlagengröße und der Anlagenart.

Bei einer Volleinspeisung registriert ein zusätzlicher Zähler den erzeugten Strom. Die Überschusseinspeisung benötigt den oben genannten zusätzlichen Zähler und erfordert den Tausch ihres vorhandenen Elektrozählers gegen einen Zweirichtungszähler.

Bei der Überschusseinspeisung, bei der ein Teil des erzeugten Stromes direkt vor Ort verbraucht wird, ist bei Anlagen, die nach dem 01.08.2014 in Betrieb genommen wurden, oder nach diesem Datum erstmals auf eine Überschusseinspeisung umgebaut wurden, in der Regel für den selbst verbrauchten Strom vom Anlagenbetreiber die EEG-Umlage in reduzierter oder voller Höhe abzuführen. Außerdem bestehen in diesem Fall bestimmte Meldepflichten des Anlagenbetreibers. Nähere Infos hierzu finden Sie im Informationsschreiben zur EEG-Umlage auf die Eigenversorgung. Anlagenbetreiber, für die die EEG-Umlagepflicht gilt, werden außerdem gebeten, in dem Formular „Erklärung des Betreibers einer EEG-, KWKG- oder konventionellen Erzeugungsanlage zur EEG-Umlagepflicht“ weitere Angaben zur Erzeugungsanlage sowie der Art des Selbstverbrauches zu machen.

Der Anschluss von Photovoltaikanlagen darf nur durch Fachfirmen bzw. Elektro-Installateure mit entsprechender Zulassung erfolgen. Die Anschlussgenehmigung ist vor Baubeginn durch den Installateur mit den geforderten Unterlagen (VDEW-Richtlinie) bei den Stadtwerken einzuholen.

Bei denkmalgeschützten Gebäuden ist zusätzlich mit dem Bauordnungsamt zu klären, ob die Module auf dem Gebäude aufgebracht werden dürfen.
Das Bauordnungsamt der Stadt Baden-Baden erreichen Sie unter der Telefon-Nummer: 07221 / 93-0

Nach der Fertigstellungsanzeige durch den Installateur wird die Anlage durch die Stadtwerke vor der Inbetriebnahme geprüft und zwischen dem Anlagenbetreiber und den Stadtwerken Baden-Baden ein Vertrag geschlossen, der die Abwicklung der Einspeisung, insbesondere die Vergütung und die technischen Bedingungen, regelt.

Weitere Informationen zum Einbau von Photovoltaik-Anlagen in Baden-Baden können Sie diesem Infoblatt entnehmen.

 

 

Hotline Störungshotline
Strom, Gas, Wasser
Tel.: 07221 / 277-0
Hotline Kundenportal
Ansprechpartner Ansprechpartner
Harald Dietrich
Tel.: 07221 / 277-472
Fax: 07221 / 277-479
Ansprechpartner Ansprechpartner
Danielle Baumgartner
Tel.: 07221 / 277-478
Fax: 07221 / 277-479