Wärme

Über 2 Fernwärmezentralen werden in Baden-Baden mehrere Gebäude energiesparend und umweltschonend mit Wärme und Warmwasser versorgt.

Holzhackschnitzelheizwerk im Rotenbachtal
Inbetriebnahme im Jahr 1997.
Es ist eines der größten kommunalen Heizwerke dieser Art in Baden-Württemberg. Der Holzhackschnitzelheizkessel mit einer Nennleistung von 3.000 Kilowatt verfeuert pro Jahr rund 10.000 Tonnen Hackschnitzel. Für Spitzenzeiten an kalten Tagen und zur Ausfallsicherung können drei weitere mit Gas oder Öl betriebene Kessel mit jeweils 7.000 Kilowatt Nennleistung zugeschaltet werden.

Das Fernheizwerk versorgt über ein ca. sieben Kilometer langes Leitungsnetz rund 60 Liegenschaften in der Innenstadt von Baden-Baden. Dazu gehören die Bäder, Hotels, öffentliche Gebäude wie z.B. Festspielhaus, Kurhaus, Theater und Schulen, aber auch mehrere private Anwesen. Im Jahr 2012 lag die erzeugte Wärmemenge bei 38,5 Millionen Kilowattstunden.

Durch die Steigerung der Wärmeabgabe aufgrund der großen Nachfrage wurde eine Modernisierung und der Ausbau des Fernheizwerkes unumgänglich. Man entschloss sich für den Bau eines neuen Blockheizkraftwerkes.

Am 17.10.2013 wurde das neue Blockheizkraftwerk nach einer Bauzeit von nur sechs Monaten in Betrieb genommen. Die Leistung beträgt 1.200 Kilowatt Strom und 1.300 Kilowatt Wärme und ist für einen Energieumsatz von neun Millionen Kilowattstunden Wärme und acht Millionen Kilowattstunden Strom ausgelegt. Die im Blockheizkraftwerk erzeugte Wärme zur Unterstützung der Fernwärmeerzeugung kann in einem 80.000 Liter fassenden Pufferspeicher zwischengespeichert werden, der erzeugte Strom kann umgerechnet 1.600 Einfamilienhäuser versorgen.

Durch die Kopplung von Strom- und Wärmeerzeugung verringert sich der Primärenergieeinsatz um ca. 20 Prozent, wodurch eine CO2-Einsparung von 1.300 Tonnen erreicht wird. Dies ist ein Beitrag, um die im Energiekonzept der Stadt Baden-Baden festgelegten Ziele zu erreichen. Bis zum Jahr 2020 soll der Kohlendioxid-Ausstoß um 37 Prozent gesenkt werden und der Anteil an regenerativen Energien auf 30 Prozent erhöht werden.

Bild Holzheizkessel Heizzentrale Briegelacker

Heizzentrale Briegelackerstraße
Inbetriebnahme 1994.
In einer Container-Heizzentrale erfolgt die Energieerzeugung mit umweltfreundlicher Erdgasfeuerung durch drei Niederdruck-Heißwasserkessel. Die Gesamtwärmeleistung beträgt 2,7 MW, das Leitungsnetz hat eine Gesamtlänge von ca. 2,5 Kilometer.

Im Januar 2012 wurde ein zusätzlicher Holzkessel mit einer Leistung von 900 kW in Betrieb genommen. Damit wird eine 50%-ige Versorgung mit regenerativer Energie ermöglicht. Damit wird dem Gesetz zur Förderung erneuerbarer Energien im Wärmebereich Genüge getan.
Versorgt werden mehrere Wohn-, Verwaltungs-, Sozial- und Bürogebäude in der Briegelackerstraße und der näheren Umgebung.

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