Umkehrosmoseanlage im Grundwasserwerk Sandweier


Im Rahmen der Sanierung des Grundwasserwerks Sandweier haben wir  im Jahr 2016 ca. 3 Millionen Euro in eine neue Filteranlage investiert. Mit der Anlage wird Eisen und Mangan aus dem  Grundwasser  entfernt.


Um  nun auch noch die Wasserhärte, die derzeit ca. 17°dH aufweist, zu reduzieren, wurde eine Umkehrosmoseanlage konzipiert. Diese soll in einem  2. Bauabschnitt, für weitere ca. 3 Millionen Euro, im Grundwasserwerk realisiert werden. Gleichzeitig mit der Enthärtung, soll mit der Umkehrosmoseanlage PFC aus dem Trinkwasser gefiltert werden. Das dabei entstehende Abwasser (Retentat), das vorsorglich noch über einen Aktivkohlefilter geleitet werden soll, kann 75 % der PFC-Anteile an diese Aktivkohle binden. Die Aktivkohle soll nach ihrer Sättigung umweltverträglich verbrannt werden.
Das in den Sandbach einzuleitende Abwasser würde nach dem Filterprozeß Trinkwasserqualität aufweisen.


Vorteil für die Baden-Badener Bürger:
Durch den Einsatz dieser Verfahrenskombination wird für die Bürger von Baden-Baden das Trinkwasser deutlich weicher (unter 10°dH) und die PFC – Frachten werden nahezu komplett entfernt.

Vorteil für die Umwelt:
Die PFC-Frachten, die über das Trinkwasser in den Sandbach gelangen, werden künftig gefiltert. Somit reduziert sich die Belastung für das Gewässer um 75 Prozent.
Durch die Reduzierung der Trinkwasserhärte ergibt sich ein reduzierter Einsatz von Wasch- u. Reinigungsmitteln.


Wir wünschen uns eine Versachlichung der Diskussion und stehen gerne für Fragen zur Verfügung.

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